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Das große Schmollen – Ein Glücksspiel

Liebes Glückskind

Kennst Du das – es gibt Kuchen, und Dein Stück ist irgendwie kleiner als die der anderen? Fühlt sich wahrscheinlich doof an, oder? Und unfair.

Umgekehrt: Du bekommst ein riesiges Stück, und jemand anderes nur ein ganz kleines. Vielleicht freust Du Dich erst mal, aber so ganz richtig fühlt sich das sicher auch nicht an.

Ohne dass es Streit um Kuchen gibt, kannst Du mit zwei bis drei Freund*innen mal experimentieren, wie Glück und Fairness zusammenhängen und wie sie sich anfühlen: Mit dem Spiel vom großen Schmollen.

Darum geht’s:

Es war einmal ein kleines Dorf, das wurde von einem bösen Zauber bedroht. Wen der Zauber traf, den überkam die schlechteste Laune der Welt, und ein furchtbares Schmollen legte sich einem über das Gesicht. Bald waren alle Kinder des Dorfes mit der üblen Laune angesteckt.

Glücklicherweise kam da ein Zug von Spielleuten ins Dorf, die von Haus zu Haus zogen und die Dorfbewohner mit ihren lustigen Geschichten und Liedern heilen konnten.

 

Aber nicht alle Geschichten waren lustig genug, um das große Schmollen zu heilen, und sie verhallten im Nichts. Andere waren so schwach, dass man zwei von ihnen hören musste, um gesund zu werden.

Und wieder andere waren so witzig, dass man sie sich länger merken konnte, und wenn man vom Zauber getroffen wurde und man hatte noch eine von ihnen im Kopf, so konnte er einem nichts anhaben.

Und so wird gespielt:

Lade Dir das Kartenset hier herunter und schneide die Karten aus.

Alle Spieler*innen legen zu Beginn ein schmollendes Kind vor sich aus. Alle anderen Karten werden in den Kartenstapel gemischt.

Reihum wird immer eine Karte vom Stapel gezogen und eine Karte abgelegt:

Schlechte Geschichten bewirken nichts – sie kommen auf einen Ablagestapel.

Eine gute Geschichte kann einen ausliegenden Dorfbewohner erlösen, indem sie auf die Schmoll-Karte gelegt wird. Liegt keine Schmoll-Karte aus, kommt sie auf den Ablagestapel

Eine mittelgute Geschichte kann einen ausliegenden Dorfbewohner halb erlösen, indem sie halb auf die Schmoll-Karte gelegt wird. Die nächste mittelgute Geschichte kann die andere Hälfte abdecken, erst dann ist der Dorfbewohner geheilt.

Eine Super-Geschichte kann vorsorglich vor sich ausgelegt werden, als Reserve für die nächste Schmoll-Karte.

Schmollende Dorfbewohner müssen sofort vor sich ausgespielt werden

Wenn schon eine Super-Geschichte ausliegt, kann man die Schmoll-Karte darunterschieben und den Schmollenden sofort erlösen.

 

Die Runde endet, wenn der Stapel aufgebraucht ist.

 

Spielt eine Runde. Schafft ihr es, alle Kranken vom Schmollen zu heilen?

Was meint ihr – sind die Regeln fair?

Wie könnte man die Regeln ändern, so dass am Schluss alle Menschen geheilt und wieder glücklich werden?

 

Probiert verschiedene neue Regeln aus, bis ihr es schafft, alle Menschen zu heilen!

Welche neuen Regeln habt Ihr ausprobiert?

Welche hat Euch am Besten gefallen?

Gibt es Regeln aus dem Spiel, die Ihr gerne mehr in Euren Alltag einbauen wollt, und wenn ja wie?

 

Schickt uns gern Eure Ideen und Erfahrungen an: glueck@spielkultur.de

Ein Beitrag von Kati Landsiedel

Damit das Glück weiter geteilt wird, schreibt uns doch gern Eure Erfahrungen mit den Glücks-Aktionen: Was funktioniert besonders gut, mit wem macht Ihr die Übungen etc.? Wir freuen uns auch über Anregungen und Ideen oder Fotos von Euren Ergebnissen: glueck@spielkultur.de

 

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