Liebes Glückskind,
Was können Pferde besser als wir? Hawka zeigt Dir etwas ganz Einfaches: Dich selbst zu spüren!
Hawka ist eine wundervolle Stute. Und wie so viele Pferde hat sie besondere Superkräfte: Sie ist einfach da – ganz da, im Hier und Jetzt. Pferde haben sehr feine Sinne.
Sie hören kleinste Geräusche. Sie sehen Bewegungen, die wir oft gar nicht bemerken. Und sie spüren Stimmungen – in sich und in anderen – unglaublich genau.
Hawka merkt sofort, was gerade passiert. Nicht nur außen. Auch in sich selbst. Besonders, wenn Entscheidungen anstehen. Sie spürt sehr klar in ihrem Körper, ob sich etwas gut anfühlt – oder nicht.
Diese Fähigkeit nennt man auch Intuition. Das ist wie ein inneres Wissen, wo man nicht lange überlegen muss, sondern einfach spürt, was gerade stimmt.
Bei Pferden ist diese Fähigkeit ganz stark. Wir Menschen dagegen schauen oft ganz viel mit den Augen und denken viel darüber nach, was richtig oder falsch ist. In unserem Alltag muss vieles funktionieren und soll gut gelingen. Und dann vergessen wir manchmal, uns wirklich Zeit zu nehmen, um zu fühlen, wie es uns gerade geht.
Und genau deshalb können wir so viel von Pferden lernen: Wenn Hawka etwas spürt, dann zeigt sie es. Klar. Ruhig. Und ohne viele Worte.
Pferde warten nicht, bis es zu viel wird. Sie reagieren früh und sorgen gut für sich selbst – und damit auch für die ganze Herde.
Warum das so wichtig ist
Wenn Du – so wie die Pferde – bei Dir ankommst und spürst, wie es Dir wirklich geht, verändert sich etwas ganz Wichtiges.
Du merkst früher, was für Dich stimmt – und was nicht.
Gefühle stauen sich nicht mehr so lange an, weil Du sie rechtzeitig wahrnimmst.
Du kannst früher reagieren, bevor es zu viel wird. Du musst nicht mehr so viel aushalten. Nicht plötzlich laut werden.
Und Du darfst einfach spüren und sagen, wenn etwas für Dich nicht passt.
Und dann passiert etwas ganz Natürliches:
Du wirst ruhiger. Nicht auf einmal – sondern Schritt für Schritt. Du beginnst, Dir selbst mehr zu vertrauen, weil Du merkst: Ich spüre ja, was für mich stimmt. Und dadurch werden Deine Entscheidungen klarer. Nicht perfekt – aber ehrlich und stimmig.
Vielleicht merkst Du auch, dass sich Beziehungen leichter anfühlen. Nicht, weil alles einfach ist, sondern, weil Du Dich selbst nicht mehr übergehst.
Und Dein Körper kann sich entspannen. So wie ein Pferd, das schläft und dabei fest auf der Erde steht. Weil Du bei Dir bleibst, sagt Hawka.
Spür zuerst Dich. Wie atmest Du gerade? Schnell und flach – oder ruhig und tief? Wie fühlt sich Dein Körper an? Gibt es eine Stelle, die eng oder unruhig ist?
Nimm Dir einen Moment Zeit. Atme tief ein und aus. Und lass mit dem Ausatmen ein bisschen Spannung los.
Vertraue Deiner Wahrnehmung. Du spürst oft mehr, als Du denkst. Dein Körper gibt Dir kleine Hinweise. Je öfter Du darauf hörst, desto klarer wird es. Warte nicht zu lange. Wenn sich etwas komisch anfühlt, ist das wichtig.
Oft reicht ein kleiner Schritt, damit es sich wieder stimmig anfühlt. Sei klar. Du musst nicht viel erklären. Ein einfaches „So ist es gut“ oder „So nicht“ genügt.
Bleib ruhig. Du darfst Dich dabei sicher fühlen. Und hör auch bei anderen hin. Wenn jemand „Stopp“ zeigt, achte darauf.
Die Botschaft der Pferde ist:
Du darfst ganz Du selbst sein.
Klar, ruhig und ehrlich.
Das ist stark und wunderschön!
Ein Beitrag von Isabelle Zahradnyik
Damit das Glück weiter geteilt wird, schreibt uns doch gern Eure Erfahrungen mit den Glücks-Aktionen: Was funktioniert besonders gut, mit wem macht Ihr die Übungen etc.? Wir freuen uns auch über Anregungen und Ideen oder Fotos von Euren Ergebnissen: glueck@spielkultur.de
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